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Oberton

Die Welt der Obertöne

Für viele Menschen ist die Welt der Obertöne und der Gesang dieser Klänge noch fremd. Unser Ohr und unser Bewusstsein brauchen daher eine gewisse Zeit, um sich darauf einzustellen. Es ist eine wertvolle Erfahrung, sich auf diese neue Art des Hörens einzulassen.

Obertöne und die Naturtonreihe:
Obertöne erklingen als Klangfarbe in jedem Ton den wir hören, sprechen oder singen. Der Klangcharakter eines Instrumentes wird bestimmt durch verschieden stark hervortretende Obertöne. Jeder Ton, unabhängig von seiner Tonhöhe, ist das Zusammenspiel von vielen Teiltönen. Es gibt Musikinstrumente, die auch einzelne Obertöne klar hervortreten lassen können. Auch die menschliche Stimme ist dazu fähig. In aufsteigender Reihenfolge bilden die Obertöne die sogenannte Naturtonreihe, wie wir sie als Grundlage der Musik in vielen Kulturen wieder finden.

Obertonreiche Instrumente:
Bei Klanginstrumenten, wie Gong und Klangschale, werden Obertöne durch die Beschaffenheit des Materials und die Spieltechnik zum Klingen gebracht. Mit dem australischen Didgeridoo kann der Bläser durch Zirkularatmung einen kontinuierlichen Teppich archetypischer Klänge kreieren. Das Monochord, ein Saiteninstrument mit vielen Saiten gleicher Tonhöhe, entwickelt Obertonmelodien durch das Anzupfen an geometrisch richtigen Punkten oder das stetige Streichen über alle Saiten. Bei der indischen Tamboura ist es die Form des Steges und die „magischen Fäden“, die die Saiten obertonreich schwingen lassen.

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